Am 30. April ging es für unsere 5. und 6. Klässler/innen auf einen kleinen, aber feinen Ausflug ins elsässische Soufflenheim – und gleich vorweg: Es wurde nicht nur gegessen und geshoppt, sondern auch tapfer Französisch gesprochen… zumindest meistens.
Erste Station: die Bäckerei. Der Auftrag war klar – einkaufen, aber bitte auf Französisch. Anfangs noch etwas zögerlich, dann immer mutiger bestellten die Schüler/innen Baguette, Croissants und andere Köstlichkeiten. Man munkelt allerdings, dass die Lehrerinnen hier und da dezent nachgeholfen haben… so gut sogar, dass die Verkäuferin zwischenzeitlich glatt vergessen hat, dass sie ja eigentlich auch Deutsch kann. Mission erfüllt.
Nachdem die Bäckerei mehr oder weniger leergekauft war, schlenderten wir weiter durch den Ort bis zum Supermarché. Dort wurde entweder gezielt eingekauft oder einfach neugierig gestöbert – besonders spannend war natürlich, was es im Sortiment gibt, das man aus deutschen Supermärkten nicht kennt.
Ein kurzer Abstecher führte uns dann noch in ein typisches elsässisches Porzellangeschäft. Hübsch anzusehen, definitiv zerbrechlich – und für einige vermutlich die erste Begegnung mit so viel dekorativer bunter Feinheit auf einmal.
Danach ging es weiter nach Roppenheim ins Outlet. Damit sich niemand hoffnungslos verläuft (oder zumindest nur ein bisschen), starteten wir mit einer kleinen Rallye in Gruppen zu den verschiedenen Geschäften. Es galt, Infos über das Outlet herauszufinden und – Selfies in/vor verschiedenen Geschäften zu machen. Diese werden später im Unterricht verwendet, um zu erraten, wer wo war, und um ganz nebenbei unser Vokabular zu erweitern. Ansonsten sollten Preise erfragt werden und z.B. das Lieblingsgeschäft und ungewöhnliche Accessoires gefunden werden.
Ein echtes Highlight: das kurze Verkäuferinterview auf Französisch. Zugegeben – das erforderte Mut- und auch nur eine Gruppe hat diese Aufgabe erfüllt. Dafür gab es am Ende auch völlig verdient den Preis: eine typische Tüte mit Macarons und anderen elsässischen Leckereien. Die Mädchen machten auch einige Kleiderläden unsicher, während sich die Jungs bei Nike umschauten oder bei Lindt einen Kakao schlürften.
Fazit: Ein rundum gelungener Ausflug bei bestem Wetter, mit viel Spaß, neuen Eindrücken und dem Beweis, dass man mit ein bisschen Mut (und vielleicht minimaler Hilfe von Frau Schindler, Hoffmann oder Hantl) auch im Ausland gut zurechtkommt. Und lecker war’s sowieso!
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